CSR-Report

Warum gößere Unternehmen bald gesetzlich verpflichtend einen CSR-Report brauchen

Ihr Unternehmen zählt 500 Mitarbeiter oder mehr? Dann sollten Sie sich den folgenden Teil unbedingt ansehen!

Bereits seit 2004 verlangen §§ 289 und 315 HGB, dass große Kapitalgesellschaften in ihren jährlichen Lagebericht nichtfinanzielle Leistungsindikatoren darstellend integrieren. Zu diesen Indikatoren gehören Informationen über Umwelt- und Arbeitnehmerbelange, soweit sie für das Verständnis des Geschäftsverlaufs oder der Lage von Bedeutung sind.

Das heißt, bis dato waren vor allem börsennotierte Unternehmen in der Pflicht, dieser Darstellung nachzukommen. Allerdings auch nur dann, wenn "ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild des Unternehmens" nicht ohne Darstellung der ökologischen und sozialen Belange gegeben werden kann.

Mit der EU-Richtlinie EU/2014/95 ändert sich spätestens ab dem 01.01.2017 der Umfang dieser Anforderungen.

Kurzgefasst wird ab diesem Datum jedes große Unternehmen einen CSR-Report / Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen müssen.

Welche Unternehmen werden betroffen sein?

Die Richtlinie nennt hierbei Unternehmen, die durchschnittlich mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigen und zusätzlich von öffentlichem Interesse sind.

Während der erste Punkt klar ist, hängt die Definition von öffentlich interessanten Unternehmen vom jeweiligen Staat ab. Die BRD wird also in einem entsprechenden Umsetzungsgesetz festlegen, welche Unternehmen betroffen sein werden.

Dabei ist bereits ziemlich sicher, dass börsennotierte Unternehmen, Kreditinstitute und Versicherungen betroffen sein werden. Gerade die aktuellen Diskussionen lassen aber auch darauf schließen, dass Unternehmen von regionaler Bekanntheit, genossenschaftliche Geldinstitute sowie Sparkassen, Unternehmen in medialer Aufmerksamkeit oder gemeinhin bekannte Marken in die Definition fallen können.

Was beinhaltet ein solcher Report?

CSR-Report bedeutet grundlegend, dass man versucht alle Einflüsse auf Mitarbeiter, Umwelt, Region etc. zu erfassen und das eigene Engagement zur Verbesserung der Gebiete zu reflektieren.

Da dies jedoch sehr weit gefasst ist, haben sich verschiedene internationale Standards etabliert, nach welchen man einen solchen Report erstellen kann. Darin ist das Vorgehen, die zu betrachtenden Kriterien und die Art der Bewertung festgelegt.

In der EU-Richtlinie wird ebenso darauf verwiesen, dass sich bei der CSR-Berichterstattung auf einen der anerkannten Standards festgelegt und dieser im Bericht vermerkt werden muss. Dadurch wird die Erstellung vereinheitlicht und die Transparenz enorm gesteigert.

Warum erklären wir Ihnen das?

Auf unserer Startseite erwähnten wir bereits, dass es uns am Herzen liegt, Sie dort zu betreuen, wo es für Sie gerade sinnvoll ist. Und wenn Ihr Unternehmen in die obigen Kriterien hineinfällt, dann ist es gerade sogar sehr sinnvoll, Sie hier zu unterstützen.

Bis 2017 scheint noch viel Zeit zu sein, aber Sie sollten bedenken, dass die Erst-Erstellung eines solchen Reports aufwändig sein kann. Es müssen alle erforderlichen Informationen eingeholt, bzw. gegebenenfalls erst noch erhoben werden und das bedarf oft eines gewissen Vorlaufes. Damit Sie nicht die Zeit für Ihre wichtigen Aufgaben verlieren, übernehmen wir hier die Arbeit für Sie. Wir erstellen eine Liste notwendiger Informationen und holen diese im Unternehmen ein, wenn Sie das wollen. Anschließend übernehmen wir auch die Strukturierung und Aufarbeitung der Daten und wir können uns einigen, ob das Design von Ihrer entsprechenden Abteilung oder von uns übernommen werden soll.

Und wenn der fertige Bericht dann sogar vor 2017 stehen sollte, ist das der beste Fall für Sie:

Gemeinsam können wir die erarbeiteten Punkte durchgehen und prüfen, wo Sie gern andere Ergebnisse erzielen und nach außen tragen wollen. Dann bleibt genug Zeit, an diesen Punkten im Unternehmen zu arbeiten und die neuen und zufriedenstellenderen Ergebnisse im Bericht für das Geschäftsjahr 2017 zu publizieren.